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Känga

Ich habe ein Kuscheltier. Ok das ist an und für sich nichts ungewöhnliches, jedoch die Geschichte die damit zusammen hängt schon, zumindest für mich.

Als ich klein war sind meine Eltern mit meinem Bruder und mir zu Phillips gefahren. Natürlich wusste ich damals nicht, dass es Phillips war. Es war für mich immer nur die komische, riesige Einkaufshalle, mit dem Hund an der Kasse. (Es stand mal ein ziemlich großer Ton-(Schäfer)Hund an der Kasse, der sich mir in Gedächtnis eingeprägt hat.)

Jedenfalls durfte ich mir dort einmal etwas aussuchen. Meine Wahl fiel auf ein großes Plüschkänguru mit einem Jungen im Beutel, natürlich festgenäht, damit es nicht raus fallen kann.

Auch mein Bruder dufte etwas aussuchen, doch er wollte nichts. Selbst als meine Eltern gezielt fragten b er das Känguru wolle, antwortete er mit Nein – oder einem Kopfschütteln, es ist immerhin schon sehr, sehr lange her.

Als wir zu hause ankamen braucht mein Stofftier natürlich erst einmal einen Namen. Da ich zu der Zeit wohl gern Winnie Puuh geschaut habe, erhielt das Große den Namen Känga. Das kleine hieß allerdings nicht Ruh, sondern Frechdachs.

Ich habe Känga geliebt.

Es gab nur ein Problem… mein Bruder tat das auch.

Und so gab es viel Streit. Irgendwie wurden dabei auch Känga und Frechdachs gewaltsam voneinander getrennt. Meine Eltern meinen es wären mein Bruder und ich gewesen, ich habe da aber andere Erinnerungen an meine Cousine und meinen Bruder.

Jedenfalls ist meine Mom, um dem Streit ein Ende zu setzen, zusammen mit meinem Bruder noch einmal zum Ort des ursprünglichen Übels gefahren um Ihm auch so ein Känguru zu kaufen. Doch noch bevor sie dort ankamen, hatte sich mein Bruder Hals über Kopf verliebt.

Nein nicht in ein Mädchen, sondern in etwas Gelbes. Er liebte damals alles was gelb war…

Um genau zu sein, es eroberte ein ziemlich eigenwilliger gelber Dinosaurier sein Herz.

Da natürlich auch dieser einen Namen braucht wurde er auf Flinkdinosaurier getauft. Bei so einem langen Namen kam man natürlich nicht um Spitznamen herum. Diese waren Flinkdino beziehungsweise Flinki.

Da auf diese weise der Geschwisterliche frieden wieder hergestellt worden war, stand auch dem Gemeinsamen Spielen nichts mehr im Wege. Känga und Flinki erlebten viele Abenteuer. Meistens wurden sie als Ehepaar deklariert und das erste kennen lernen nachgespielt. Bei dem entweder Känga oder Flinki gerade aus einem Ei schlüpfte und vom jeweils  anderen die Welt erklärt bekam. An dieser stelle möchte ich kurz erklären, dass zu diesem Zeitpunkt für uns einfach alles aus eiern geschlüpft ist.

Warum?

Es lässt sich einfach so gut spielen. Einfach eine Decke drüber und schon hat man ein Ei…

Känga war natürlich auch auf Klassenfahrten an meiner Seite.

Aber das ist, auch schon wieder über 14 Jahre her….

Im Laufe der Zeit wurden viele Verletzungen geheilt. Hier ist ein Ohr abgefallen, dort war der Schwanz Kaputt. Wenn sich doch alles so einfach wieder herstellen lassen könnte.

Heute hat Känga übrigens einen Ehrenplatz in meinem Zimmer, nicht weil ich Kuscheltiere sammele. Sondern weil ich so viele schöne Erinnerungen mit ihr verbinde.

9.2.09 07:20
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Fina (14.2.09 17:34)
Wie erinnert mich dieser Eintrag doch an mich. Meiner Schwester gehörte mal ein Bär, doch als ich drei war (also vor rund 18 Jahren) hab ich ihn mir geschnappt und nie mehr hergegeben. Er ist überall mit in den Urlaub gekommen, mittlerweile hat er einen gestrickten Pullover an, weil er kein Fell mehr hat. *g* Aber seinen Ehrenplatz behält er in meinem Zimmer, weil er einzigartig ist.

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